Belletristik

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Buchempfehlung Belletristik

Autor
Beckett, Samuel

Das letzte Band

Untertitel
Sprecher: Christian Brückner
Beschreibung

Der alternde und gescheiterte Schriftsteller Krapp hört sich ein altes Tonband an, das er selbst vor 30 Jahren besprochen hat. Die Szenerie einer längst vergangenen Liebe und seine eigene Blütezeit tauchen vor seinen Ohren auf. Die flüchtigen glücklichen Augenblicke der Vergangenheit sind das Einzige, was ihm in der Zukunftslosigkeit seiner Existenz verbleibt, dennoch wünscht er sie nicht zurück. Sein Leben endet, wo es begonnen hat: im Nichts.
(Klappentext)

Verlag
Hoffmann und Campe Verlag, 2006
Format
1 CD, Spieldauer 40 Minuten
Seiten
0 Seiten
ISBN/EAN
978-3-455-30451-0
Preis
17,95 EUR

Zur Autorin/Zum Autor:

Geboren wurde Beckett 1906. Er studierte am Trinity College in Dublin romanische Sprachen, bevor er 1928 als Dozent für Englisch nach Paris ging. Dort machte ihn Thomas MacGreevy mit James Joyce bekannt und unterstützte diesen zeitweilig bei der Arbeit an Finnegans Wake. Beckett begann selbst das Schreiben und veröffentlichte erste Gedichte und Kurzgeschichten. Nach dem Tod des Vaters 1933 wurde Beckett von Depressionen befallen, er verließ Paris und lebte einige Zeit in London. Während des Zweiten Weltkriegs schloss er sich der französischen Résistance an. Nachdem seine Widerstandszelle an die Gestapo verraten wurde, musste er 1942 aus Paris fliehen, bis Kriegsende tauchte er in einem Dorf in Südfrankreich unter. Nach dem Krieg wurde er zu einem der bekanntesten Vertreter des absurden Theaters. 1969 erhielt er den Nobelpreis für Literatur für sein 1953 uraufgeführtes Stück Warten auf Godot. Bei der Preisverleihung ließ er sich vertreten.